Grätzolatius

Ich bin ehrlich: Plätzchen sind in der Vorweihnachtszeit mein einziger Grund zur Freude. Der ganze Trubel macht mir meistens ziemlich schlechte Laune (auf saarländisch „macht mich grätzisch“). Daher liegt es für mich nahe, den klassischen Spekulatius ein wenig zu verfeinern und mit typischen Grätzbotschaften zu versehen. Heraus kommt dabei eine ganz neue Sorte Plätzchen, nämlich der Grätzolatius.
Grätzolatius
Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Pflanzenmargarine
  • 80 g Zucker
  • Eine Prise Salz
  • 1 EL Milch/Pflanzenmilch
  • 2 EL Lebkuchengewürz (hier ein Rezept zum Selbstmischen)

Zuerst die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Dann die Milch und die Margarine dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Das geht von Hand (dann sollte die Margarine kalt sein) oder mit den Knethaken der Küchenmaschine (dazu zimmerwarme Margarine nehmen).

Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die Kekse ausstechen. Die rohen Plätzchen auf ein Backblech geben und mit Alphabet-Keksstempeln (die gibt es in der Vorweihnachtszeit oft bei Tchibo) die jeweilige Grätzischkeit aufstempeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ungefähr 8-10 Minuten backen.

Merry Grätzmas! 🙂

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