Unterschätzte Alkoholika: Cola Weiß/Rot.

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Im flüchtigen Bekanntenkreis (Idioten, die zufällig an denselben Ort rumhingen, wie man selbst) gab es in Zeiten des Heranwachsens welche, die einem schon mal Schläge androhten, wenn man versehentlich Bier verschüttete. “Ey, Alter, das gute Bier. Pass gefälligst auf.” Schön, dass sich so dämliche Glorifizierungen von Alkohol nicht nur auf die Unterschicht beziehen, sondern sich durch alle Schichten fortpflanzen: ein Spass zu beobachten, wie dem Yuppie-Fuzzi die Gesichtszüge entgleisen, wenn man den Auchentoshan Bordeaux Finish Whiskey mit einem guten Schuss Cola in einen trinkbaren Zustand versetzt.

Gleiches gilt für Wein, und da ist der Anteil an Menschen, die einen für schlimmer als Hitler halten, sobald man Limonade in den alten Traubensaft schüttet, gleich noch viel größer. Ein bekannter Klassiker, der allerdings schmeckt wie Oma unterm Arm ist COLA ROT. Hälfte Rotwein, Hälfte Cola, schön Eis dazu. Ekelhaft.

Weitaus brauchbarer ist die Alternative mit Weißwein, vornehmlich aus dem Grund, weil sie nicht wie bereits ausgekotzt schmeckt. Bei der Wahl des Weißweins gilt es, nicht zimperlich zu sein: was da ist, kann man auch mit Cola auffüllen. Pluspunkte in der Außenwirkung gibt es, wenn man COLA WEISS in einem Weizenbierglas zubereitet. Eiswürfel schaden nicht.

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