Abgeguckt: Searching for Sugar Man

rodriguez

Die Doku über Rodriguez habe ich per Zufall in irgendeinem Musikmagazin entdeckt. Ein Rockstar, der keiner ist. Weil er nicht weiß, dass er einer ist.

Sixto Rodriguez veröffentlicht zwei Studioalben in den 70ern, der große Erfolg bleibt allerdings aus. Warum? Das kann sich irgendwie niemand so richtig erklären.
Auf die Frage, wie viele Alben denn in den USA verkauft wurden, antwortet der ehemalige Label-Chef von Rodriguez ganz trocken „Sechs“.

Auf unbekannte Weise gelangt eine dieser Platten nach Südafrika und verbreitet sich dort wie ein Lauffeuer. Rodriguez trifft dort den Zahn der Zeit und schreibt unbewusst den Soundtrack der Anti-Apartheitsbewegung. Trotzdem bleibt dieser Mann ein Mysterium. Gerüchte über seinen Selbstmord machen die Runde. Erst als zwei detektivisch veranlagte Fans sich auf die Suche nach dem Musiker machen kommt Licht ins Dunkel und die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung.

Die Story ist eigentlich zu schön um wahr zu sein. Mir hat sie trotzdem gefallen. Hätte ich Popcorn gehabt – ich hätte es gegessen.

Foto: Hal Wilson, Sony Pictures Classics

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... und traf sich am Wochenende zu den Intenationalen Spieltagen, der SPIEL…