Weihnachten in Barcelona

BarcelonaGenervt vom ewigen Weihnachtsmarkt-Glühweingedudel und dem fliegenden Nikolaus haben wir die nervig-schönste Jahreszeit der Welt woanders verbracht. Dieses Woanders war angenehm temperiert, die Sonne hat gelacht und auch sonst war alles knorke. Deswegen hier ein paar Tipps zum Schlemmen und Pennen in Gràcia/Barcelona.

Barcelona ist riesig und es gibt viele, ganz unterschiedliche Stadtviertel die natürlich alle ihre Vor- und Nachteile haben. Nach längerem Hin und Her habe ich dann das Appartement von Ana in Gràcia gebucht. Genau die richtige Entscheidung, die Wohnung ist total ruhig und super eingerichtet. Ziemlich zentral gelegen lässt sich von hier aus so ziemlich jede Sehenswürdigkeit der Stadt mit der Metro erreichen.

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Tipp: Kauft euch anstatt dieses teuren Mehrtagestickets lieber solche Zehnerkarten. Damit sind wir fünf Tage lang ausgekommen und haben nur einen Bruchteil von den teuren 5-Tages-Tickets bezahlt.

In Gràcia geht es ziemlich gemütlich zu. Man kann morgens schön auf einem der vielen kleinen Plätze frühstücken. Im Winter ist besonders die Plaça del Sol zu empfehlen, da kann man auch ein paar Sonnenstrahlen abgreifen. Auch schön ist die Plaça de la Virreina, da sitzt man allerdings im Schatten. Angrenzend an Gràcia befindet sich der Park Güell, der schönste Park von Barcelona. Der kostet im Winter ab 18.00 Uhr auch keinen Eintritt mehr.

Tipp: Den oberen Teil des Parks kann man für lau besuchen und da den Sonnenuntergang bewundern. Danach einfach zum Haupteingang schlendern und im Halbdunkel den Rest des Parks abspazieren.

Schön bummeln lässt es sich in der Carrer Verdi. Da gibt es viele kleine, inhabergeführte Geschäfte zum Schnusen.

Tipp: Geht auch mal bei Verdejade vorbei. Ein kleiner Laden voll mit tollen Sachen für die Wohnung und zum Anziehen.

Mein persönliches Highlight: Die Chocolaterie „La Nena“.

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Dort gibt es die leckerste heiße Schokolade der Welt. Und Kuchen. Und Veggie-Burger. Wenn ich nur dran denke, mache ich schon das Homer-Simpson-sieht-Donuts-Gesicht. Äh, ja, kommen wir zu einem sehr wichtigen Punkt: Essen. Im Umkreis von Ana´s Wohnung liegen gefühlte 1000 kleine Tapas-Bars und auch sonst gibt es alles, was das Herz begehrt. Von Sushi über Burger bis Pizza geht hier gourmettechnisch fast alles.

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Tipp: Wer vietnamesisches Essen mag, sollte bei Vietnamita vorbeischauen. Kleine Karte, alle Gerichte lassen sich mit Tofu bestellen. Der hausgemachte Eistee ist zum Reinsetzen.

Lieber nicht: Flash-Flash. Von diversen Reiseführern als der heiße Scheiß angepriesen kriegt man dort zwar ganz okaye Tortillas vorgesetzt. Der einzige Scheiß dort sind aber die Getränke, und zwar scheiße teuer. Könnt ihr bleiben lassen.

Wer also 2014 auch auf den Weihnachtsstress pfeift ist in Barcelona gut aufgehoben. Außerdem gibt’s dort überall Caganer.

Was man sonst noch so machen kann:

– Auf den Flohmarkt gehen. Der „Els Encants“ ist montags, mittwochs, freitags und samstags ab 8.30 Uhr geöffnet. Mit der Metro bis Glories, (rote Linie, L1) fahren.

– An den Strand fahren. Haltestelle Barceloneta aussteigen und schon ist man am Meer.

– Mit der Seilbahn auf den Montjuic fahren und die Aussicht genießen.

– Die niemals fertigwerdende Sagrada Familia ankucken

– Durch El Gòtic stromern. Allerdings besser nicht am 23. Und 24. Dezember. Da sind die kleinen Gassen voll mit terroristischen Weihnachtsshoppern.

Foto 3– Ins Aquarium gehen und Haie ankucken.

– Sich in einer der vielen Markthallen den Bauch vollschlagen.

Falls mir noch was einfällt, sag ich Bescheid.

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Zwei Paar Schuhe sind ja immer wissenschaftliche Studien und die Berichterstattung: schlaue...