Abgeklappert: Festivalsaison 2014

Irgendwie bin ich doch ein Gewohnheitstier. Meine Festivalroute dieses Jahr gleicht verdächtig der von 2013.  Deswegen ergänze ich die Liste von 2013 einfach nur kurz um die Chilla und das Little Woodstock. Letzteres hat nämlich eine neue Location.

Sonnenaufgang Hinterwald

Chilla

www.littlewoodstock.de/chilla.html

Ein Festival ohne elektrische oder elektronische Musik. Eine Bühne gibt es auch nicht. Alles Musikalische wird hier selbstgemacht, an allen Ecken und Enden des Areals (welches übrigens ein paar Monate später auch das Rocco del Schlacko beherbergt) vernimmt man handgemachte Gitarren- und Trommelmusik.

Das Chilla-Gelände an sich ist quasi zweigeteilt. Der obere Teil ist ein relativ staubiger Braschenplatz, weiter unten kann man sich mit seinem Campingmobil oder Zelt in einem kleinen Wäldchen niederlassen. Beides hat sowohl Vor- und Nachteile. Oben wird man vollgestaubt, unten fressen einen die Mücken auf. Trotzdem ein schönes, gemütliches Festival.

Preis: Um die 30 Euro inklusive Camping

Musik: Handgemacht, immer wieder kleine Sessions auf dem ganzen Platz verteilt.

Essen und Trinken: Leider nur eine kleine Auswahl an vegetarischem Essen. Aber ein paar Kleinigkeiten findet man ja immer.

Sanitäre Anlagen: Klowagen (ein bisschen müffelig, trotzdem besser als Dixies!), keine Dusche – aber ein Gartenschlauch für die kleine Erfrischung zwischendurch.

Fazit: Der perfekte Einstieg in den Festivalsommer!

Foto 4

Little Woodstock

www.littlewoodstock.de

In diesem Jahr mit neuer Location. Das Max-Braun-Zentrum ist ein ziemlich in die Jahre gekommenes Schullandheim inmitten von Wald und Wiesen. Ursprünglich als Kulisse für Teenie-Horrorfilme mit Kettensägenmördern bekannt (stimmt nicht, wäre aber super), beheimatet dieses Eiland der Ruhe und Glückseeligkeit 2014 zum ersten Mal das Little Woodstock.

Preis: Um die 30 Euro fürs Wochenende mit Camping.

Musik: Bunt gemischt, von Reggae bis Hippie-Elektro.

Essen und Trinken: Morgens bekommt man in der Franken-Klause Frühstück in verschiedenen Größen und Ausführungen. Mittags werden dann Rahmschnitzel mit Pommes, Salate und auch Gemüsesuppe kredenzt. Außerdem gibt es die üblichen Essensstände mit Crêpes, Pizza und indischen Snacks. Auch Vegetarier werden hier fündig.

Sanitäre Anlagen: Im Haupthaus befinden sich fest installierte Toiletten und Duschen. Wie gesagt, alles ein wenig in die Jahre gekommen, aber ok und mit eigenem Putzservice.

Fazit: Die neue Heimat steht dem Little Woodstock richtig gut. Allerdings wurde es ab Freitag doch ein wenig kuschelig auf dem Campingplatz. Deswegen besser schon donnerstags anreisen.

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