abgehört: Joel Becks und das Nathan-Birnbaum-Trio

Joel Becks & Nathan-Birnbaum-Trio
Joel Becks und das Nathan-Birnbaum-Trio spielen einen illustren Mix aus…wie beschreibe ich das jetzt?! Vielleicht zitiere ich mich einfach selbst: „…ziemlich gut gefallen haben mir auch Joel Becks. Wenn ich mal beschreiben soll, so eine Mischung aus The Doors und The Strokes.“ (im Artikel zur Festivalsaison 2013)

Aber von Anfang an – Wer sind die denn überhaupt?

Joel Becks (vox, keys), Nathan Birnbaum (dr), David Goldmund (b) und Mahatma Wiesengrund (git) haben sich an der Saar-Uni beim Studium kennengelernt und musizieren in dieser Besetzung seit 2010 zusammen. 2011 haben sie ihr erstes Album „100 Years Ago“ veröffentlicht, nun folgt das Zweite „A Lonesome Place“. Netterweise durften wir da schon vorab einmal reinhören.

Und da alleine Musik hören nicht so viel Spaß macht, haben wir noch ein paar Freunde eingeladen ihren Senf dazu abzugeben.
 
„Devil Dance“

Eine Kirmesorgel spielt ein spooky Zirkusintro, nur um gleich später diesem trocken-groovenden Stück Teufelsfunk Platz zu machen. Sänger Joel reibeist sich durch den Song, nur unterbrochen von kurzen Gitarrensolos und Orgelgedröhne. Auch wenn ich keinen anderen Song der Platte gehört habe muss ich sagen, dass dies hier der mit Abstand stärkste Song darauf ist.

Marco – www.parolecarola.de
 
„A Lonesome Place“

Hochmotiviert ging ich nach der Anfrage der werten Autorin an den Song „Lonesome Place“ heran. Nach kurzer Recherche stellte ich fest, dass der Singer und Songwriter aus dem Saarland stammt. Damit hatte ich nicht gerechnet. „Mein“ Lied gefiel mir durch den starken Country- und Rockabilly-Einschlag. Interessant die surfmässig anmutenden Parts in der Mitte (ab 2:00 etwa). Ein hübsches Werk, das Hunger auf das Album macht, auch wenn das ständige Erwähnen einer Zigarette mich als abstinenten Raucher etwas stört.

Gripweedwww.iamhavoc.de
 
„Pabst Blue Ribbon“

Die Stooges treffen die Libertines treffen die Strokes. Kann man mal machen, aber irgendwie fehlt dann doch das Ranzige und das Rotzige. Was soll’s. Zu einem Lied, das Pabst Blue Ribbon heißt, lässt sich je eh nur eines sagen: „Heineken? Fuck that shit! Pabst Blue Ribbon!“ (Frank Booth in Blue Velvet)

Marc – Dauerschreiber und Fan von guten Suppen
 
„This Little Game“

Nein. „This Little Game“ ist nicht die neueste Singleauskopplung von Lestat’s verruchter Gothic-Rock-Band „Satan’s Night Out“, sondern ein Werk von Joel Becks & Nathan Birnbaum Trio aus Saarbrücken. Die Band, die man technisch auch als Quartett bezeichnet könnte, veröffentlicht am 6. Februar im Modul ihr neues Album „A Lonesome Place“. Zur Releaseparty dürfte die Band um den Bandleader Joel Becks sicherlich ordentlich den Birnbaum schütteln und das Modul in einen „Crowded Place“ verwandeln. Und wenn die Bühnen-Attitüde genau so sexy ist, wie das musikalische Arrangement von „This Little Game“, kommen später bestimmt auch viele weibliche Fans zur Autogrammstunde.

Markuswww.saar-scene.de
 
„Take The Train“

Mit einer Alliteration im Titel kann man an sich ja schon mal nix falsch machen. Und nach dem zweiten Hören bin ich mir absolut sicher: das wird die Hymne aller Berufspendler, die morgens ab sofort zum Zug tanzen.

Daniellewww.abgepudert.de
 
Wer sich gerne selbst von den Live-Qualitäten der Kombo überzeugen möchte, kann das am 6. Februar 2015 bei der Album-Release-Party im Modul in Saarbrücken tun.

Vorab gibts hier exklusiv meinen persönlichen Hit „A Lonesome Place“ vom gleichnamigen Album:

Mehr checken...
Mehr checken...
Festgestellt: wenn ich, wie häufig in den letzten Monaten, des Wohlstands überdrüssig…