Bloggerbus: Absolventenkongress in Essen

Kaffeebecher des Saarland Marketing in EssenEssen – also die Stadt im Ruhrpott, nicht der Vorgang der Nahrungsaufnahme oder deren Gegenstand – ist eigentlich ganz schön. Es gibt dekorative Leerstände, ultrafuturistische Tankstellen, an denen man kein Bier kaufen kann, und charmant urige Ruhrpottkellnerinnen rufen einem anzügliche Bemerkungen während ihrer Raucherpausen hinterher, die Häuser sind vornehmlich hoch. Also wie der aufmerksamen Leserin sicherlich längst aufgefallen ist – ich habe eigentlich gar nichts von Essen gesehen und kann auch außer Nonsensbeobachtungen und zusammengeklauten Wikipediainformationen keinerlei Informationen zu der neuntgrößten Großstadt mit dem Gemeindeschlüssel 0511300 geben.

Dekorativer  Leerstand

Dekorativer Leerstand
Das ist mitnichten meinem mangelndem Interesse an Essen geschuldet, sondern einem strammen Zeitplan. Ich war nämlich nicht zu meiner eigenen Vergnüglichkeit dort, sondern auf Einladung des Bloggerbus’ auf der Absolventenmesse und sollte mir dort im speziellen einmal anschauen, wie auf zwei Ständen im Messebereich und anderen Hotspots und Werbeformaten in der Stadt das Saarland repräsentiert wird. Natürlich geschah das Ganze mit der Absicht, Absolventen und (kommende) Fachkräfte ins schweinchenförmigste aller Bundesländer zu locken.

Der Bloggerbus, der zur Zeit ja noch mehr eine Idee wie denn ein physikalischer Bus ist, wurde außer mir noch mit Sarah (Hazeleyednerd) und dem alten Haudegen Brix von der saar scene im Vorfeld bestückt. Quasi als Metafrau ergänzte noch Franzi Black vom Bloggerbusteam die Truppe und filmte uns beim Filmen und fotografierte uns beim Fotografieren.

Der Absolventenkongress an sich war überraschend überschaubar, zwar fleißig besucht von emsigen Studenten in Anzug und Krawatte (seit wann ist das eigentlich ein Ding?), aber rein von der Anzahl der Aussteller hätte man in einer Stadt wie Essen durchaus etwas mehr erwarten können.

Zumindest die Präsenzen des Saarland-Marketings erfreuten sich großer Beliebtheit: abgesehen vom Stand auf der Messe direkt waren vor der Halle prominent die Kaffeebar und der Airstreamer platziert, es gab einen wahnsinnig tollen Kaffee, ausgefallene Give-Aways (wie eine Daumenmuskeltrainingsgerät, “Daumen hoch fürs Saarland”, wtf?), und, was mich besonders erfreut hat – die saarlandeigenen piranja-cola Eistees, die wir ja ständig aus guten Gründen hier featuren. Star-DJane Sarah De La Rosa bespielte den Vorplatz mit unaufdringlich angenehmen Elektrozeug und ein motiviertes Team kümmerte sich um die Fragen der Studentenscharen.

Es war natürlich schon mal ein Ereignis, das Saarland-Marketing außerhalb des eigenen Bundeslandes zu erleben. Dass das nötig ist, zeigt die Ahnunglosigkeit einiger Absolventen, die ich zum Saarland befragt habe. Zum Glück schimmert aber auch durch, dass das ganze schon Früchte trägt. Ich bin ja gerne selber auch etwas kritischer, aber wenn man ins Ruhrgebiet auf eine Messe fährt, und das Saarland liefert den mit Abstand lässigsten Auftritt dort ab, dann kann ich halt nur meckern, dass es nichts zu meckern gibt.
Um auch außerhalb der Veranstaltung Aufmerksamkeit zu generieren, wurden am Hauptbahnhof in Essen Treppenstufen mit Werbung versehen sowie „Floormarketing“ installiert – das ist ein funky Wort für Werbung auf dem Boden. Zudem gibt es an U-Bahn-Haltestelle der Uni in Essen mehrere Plakatwände. Schön zu sehen gibt’s die Werbeformate auf dem Instagram-Account der saar-scene.

Im Saarland führen alle Wege nach oben. #bloggerbus #saarlandroadshow

A photo posted by saar-scene (@saarscene) on

Jetzt gibt’s natürlich noch ein paar Impressionen im Bewegtbildformat, sowie die Statements der Besucher.

Die gesammelten Social Media Aktivitäten findet ihr im Hub beim Bloggerbus, wo demnächst auch bestimmt das Dokuvideo der Frau Black und Sarahs Beitrag zu finden sein werden.

Disclaimer:
Anreise, Übernachtung und Verpflegung wurden vom Bloggerbus übernommen. Eine inhaltliche Einflußnahme auf Bericht und Video gab es aber natürlich nicht.

2 Comments
Mehr checken...
Mehr checken...
Ab jetzt gibt's einmal im Monat zwei schnuffelige Spotify-Playlists von Danielle und…